Kräuter der Provence

Die wohl bekannteste  Kräutermischungen dieser Welt.
Sie besteht aus verschiedenen Küchenkräutern, die in der Provence in Südfrankreich wild gedeihen. Die Kräutermischungen können unterschiedlich zusammengesetzt sein.

Üblicherweise werden immer Bohnenkraut, Rosmarin und Thymian verwendet.
Häufig werden Oregano und Majoran hinzugegeben. Gelegentlich werden wird die Kräutermischung um Basilikum, Estragon, Fenchelsamen, Kerbel, Lorbeer oder Wacholderbeeren ergänzt. Manche fügen auch Liebstöckel, Petersilie und Salbei hinzu.


Kräuter der Provence lassen sich vielseitiger verwenden: Fleischgerichten,
Gemüse- und Kartoffelgerichte sowie zu gebratenem oder gegrilltem Fisch.
Nahezu alle mediterranen Speisen wie Pizza, Salate oder Nudelgerichte können
damit gewürzt werden. Auch zu
vielen Suppen und Saucen, die ein kräftiges
und würziges Aroma benötigen, lässt sich die Kräutermischung gut nutzen.

Linsenfrikadellen mit Quarkdip
(vegetarisch,  ohne Ei)

75 g  rote Linsen
½ Zehe Knoblauch
15 g Dinkel-Vollkornmehl (3 EL)
30 g zarte Haferflocken (4 EL)
1TL Stärkemehl
Salz, Pfeffer
¼ TL Kräuter der Provence
½ Prise Cayennepfeffer
1 EL Olivenöl
75 g Magerquark

Linsen etwa 12–15 Minuten in der doppelten Menge Wasser weich garen, abgießen und abkühlen lassen. Inzwischen Knoblauch schälen und hacken. Die Linsen mit Knoblauch, Mehl , Stärkemehl und Haferflocken vermischen. Die Masse mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Cayennepfeffer würzen. Daraus kleine Bratlinge formen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Bratlinge darin etwa 5 Minuten von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Währenddessen Quark mit 2–3 EL Wasser verrühren, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Rucola waschen und trocken schütteln.
Zu den Bratlingen passt wunderbar Gemüse oder Salat.